VERÄNDERN · VOM PROBLEM ZUR LÖSUNG
Erreichbare Maßnahmen statt großer Versprechen
Wir wissen, dass sich Versorgung nicht auf einmal verändern lässt. Deshalb übersetzen wir Erfahrungen und Evidenz in kleine, überprüfbare Schritte, die mit Partnern und Fachkreisen weiterentwickelt werden.
Wann aus einer Idee eine Maßnahme wird
Zu jedem Vorschlag dokumentieren wir Problem, Zielgruppe, Ziel, Zuständigkeit, fachliche Grundlage, erwarteten Nutzen, mögliche Risiken, Aufwand und ein überprüfbares Ergebnis.
Der vorläufige Maßnahmenkatalog
01 · PATIENTENORIENTIERUNG
Fragenblatt für das Arztgespräch
Eine verständliche, krankheitsneutrale Vorbereitung mit Beschwerden, Befunden, Risiken und Zuständigkeiten.
Prüfbar durch: Verständlichkeit, Nutzung und Rückmeldungen.
02 · RISIKOORIENTIERUNG
Krankheitsspezifische Prüffragen
Mit Fachkreisen klären, wann eine kardiologische Mitbeurteilung erwogen werden sollte.
Status: fachlich zu entwickeln, keine allgemeine Empfehlung.
03 · SCHNITTSTELLEN
Einheitliche Übergabeinformation
Relevante Befunde, Fragestellung, Zuständigkeit und Rückmeldung zwischen Hausarzt, Pneumologie und Kardiologie strukturieren.
Prüfbar durch: Vollständigkeit und Rücklauf.
04 · REGIONALE VERSORGUNG
Pilot für strukturschwache Regionen
Hausarztkoordination, digitale Fallbesprechung und klare Überweisungswege in einem begrenzten Modell erproben.
Voraussetzung: Partner, Datenschutz und Evaluation.
05 · EVIDENZ UND LEITLINIEN
Gemeinsame Quellenprüfung
Pneumologische und kardiologische Fachkreise prüfen Versorgungslücken, Studienlage und Forschungsfragen gemeinsam.
Ergebnis: dokumentierte Fragen und Prioritäten.
06 · DIALOG UND BETEILIGUNG
Runder Tisch Herz und Lunge
Betroffene, Fachkreise, Krankenkassen, Politik und Wissenschaft entwickeln nächste Schritte mit klaren Zuständigkeiten.
Prüfbar durch: vereinbarte Aufgaben und Folgetermine.
Der Katalog wächst mit den Partnern
Die Maßnahmen werden nicht im Alleingang festgelegt. Sie wachsen mit Kooperationen aus Patientenorganisationen, Versorgung, Pneumologie, Kardiologie, Wissenschaft, Krankenkassen und Politik. Sichtbarkeit, Wahrnehmung und Patientenverständnis sind erste erreichbare Ziele.
QUELLEN ZU DIESER SEITE
Rahmen für die Entwicklung
- § 20 SGB V
Bezug: Prävention und Gesundheitskompetenz. - G-BA: Disease-Management-Programme
Bezug: strukturierte, koordinierte und evaluierte Versorgung als bestehendes Instrument. - AWMF-Regelwerk Leitlinien
Bezug: methodische Anforderungen an Leitlinienempfehlungen. Der Katalog bleibt ein Kampagnenvorschlag.
Stand: 15. August 2026. Die Maßnahmen sind Vorschläge und werden schrittweise fachlich, rechtlich und praktisch geprüft.