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15. Oktober 2027 · Vorsorge sichtbar machen.

Herz und Lunge gemeinsam denken

Nationaler Herz-Lungen-Tag · Schutz, Versorgung und Lebensqualität

Maßnahmenkatalog

VERÄNDERN · VOM PROBLEM ZUR LÖSUNG

Erreichbare Maßnahmen statt großer Versprechen

Wir wissen, dass sich Versorgung nicht auf einmal verändern lässt. Deshalb übersetzen wir Erfahrungen und Evidenz in kleine, überprüfbare Schritte, die mit Partnern und Fachkreisen weiterentwickelt werden.

Wann aus einer Idee eine Maßnahme wird

Zu jedem Vorschlag dokumentieren wir Problem, Zielgruppe, Ziel, Zuständigkeit, fachliche Grundlage, erwarteten Nutzen, mögliche Risiken, Aufwand und ein überprüfbares Ergebnis.

Der vorläufige Maßnahmenkatalog

01 · PATIENTENORIENTIERUNG

Fragenblatt für das Arztgespräch

Eine verständliche, krankheitsneutrale Vorbereitung mit Beschwerden, Befunden, Risiken und Zuständigkeiten.

Prüfbar durch: Verständlichkeit, Nutzung und Rückmeldungen.

02 · RISIKOORIENTIERUNG

Krankheitsspezifische Prüffragen

Mit Fachkreisen klären, wann eine kardiologische Mitbeurteilung erwogen werden sollte.

Status: fachlich zu entwickeln, keine allgemeine Empfehlung.

03 · SCHNITTSTELLEN

Einheitliche Übergabeinformation

Relevante Befunde, Fragestellung, Zuständigkeit und Rückmeldung zwischen Hausarzt, Pneumologie und Kardiologie strukturieren.

Prüfbar durch: Vollständigkeit und Rücklauf.

04 · REGIONALE VERSORGUNG

Pilot für strukturschwache Regionen

Hausarztkoordination, digitale Fallbesprechung und klare Überweisungswege in einem begrenzten Modell erproben.

Voraussetzung: Partner, Datenschutz und Evaluation.

05 · EVIDENZ UND LEITLINIEN

Gemeinsame Quellenprüfung

Pneumologische und kardiologische Fachkreise prüfen Versorgungslücken, Studienlage und Forschungsfragen gemeinsam.

Ergebnis: dokumentierte Fragen und Prioritäten.

06 · DIALOG UND BETEILIGUNG

Runder Tisch Herz und Lunge

Betroffene, Fachkreise, Krankenkassen, Politik und Wissenschaft entwickeln nächste Schritte mit klaren Zuständigkeiten.

Prüfbar durch: vereinbarte Aufgaben und Folgetermine.

Der Katalog wächst mit den Partnern

Die Maßnahmen werden nicht im Alleingang festgelegt. Sie wachsen mit Kooperationen aus Patientenorganisationen, Versorgung, Pneumologie, Kardiologie, Wissenschaft, Krankenkassen und Politik. Sichtbarkeit, Wahrnehmung und Patientenverständnis sind erste erreichbare Ziele.

QUELLEN ZU DIESER SEITE

Rahmen für die Entwicklung

  1. § 20 SGB V
    Bezug: Prävention und Gesundheitskompetenz.
  2. G-BA: Disease-Management-Programme
    Bezug: strukturierte, koordinierte und evaluierte Versorgung als bestehendes Instrument.
  3. AWMF-Regelwerk Leitlinien
    Bezug: methodische Anforderungen an Leitlinienempfehlungen. Der Katalog bleibt ein Kampagnenvorschlag.

Stand: 15. August 2026. Die Maßnahmen sind Vorschläge und werden schrittweise fachlich, rechtlich und praktisch geprüft.