Awareness-Kampagne von Bronchiektasen e.V.
15. Oktober 2027
Ein Atemzug.
Ein Herzschlag.
Beides trägt unser Leben. Deshalb wollen wir Herz und Lunge in Wahrnehmung, Prävention und Versorgung stärker gemeinsam denken.
Persönliche Stimme des Initiators
„Es kann doch nicht sein, dass mein Herz erst untersucht wird, wenn es auffällig ist.“
Eine persönliche Erfahrung und Motivation, keine medizinische Prognose. Risiken und Untersuchungen müssen individuell fachärztlich beurteilt werden.
Zwei unterschiedliche Geschichten – ein gemeinsamer Kreislauf
Das Herz ist in unserer Sprache sichtbar: als Zeichen für Leben, Liebe und akute Gefahr. Lungenerkrankungen erhalten oft eine andere Aufmerksamkeit. Sie bleiben länger unsichtbar, und Betroffene erleben noch immer Vorurteile oder die vorschnelle Frage nach eigener Verantwortung.
Ein Atemzug
macht Leben möglich, bleibt im Alltag aber meist unbemerkt – bis Atmen schwer wird.
Ein Herzschlag
steht unmittelbar für Leben. Doch auch er ist auf die Arbeit der Lunge angewiesen.
Der Herz-Lungen-Tag verbindet beide Geschichten. Wir beginnen bei Erfahrungen, Sorgen und Fragen der Betroffenen. Danach folgen Evidenz, Prävention, Versorgung und erreichbare Veränderungen.
10-Sekunden-Visualisierung
Herz und Lunge: eine Verbindung
KI-generierte Visualisierung. Konzeptionelle Darstellung, keine individuelle medizinische Aussage. Das Video enthält keine gesprochenen Informationen; die wesentliche Aussage steht in der Textalternative.
Textalternative und Beschreibung
Eine stilisierte 3D-Darstellung zeigt Lunge und Herz nebeneinander. Leuchtende Linien verbinden beide Organe und verdeutlichen ihr Zusammenspiel. Eingeblendeter Kampagnensatz: „Ein Atemzug! Ein Herzschlag!“
Von der Sorge zur Evidenz
Eine persönliche Sorge ist keine medizinische Prognose. Sie kann aber auf ein reales Risiko, fehlende Orientierung oder eine Versorgungslücke hinweisen. Deshalb stellen wir den Erfahrungen der Betroffenen Leitlinien, Studien und Versorgungsdaten gegenüber.
Erfahrungen verstehen
Patientengeschichten zeigen Sorgen, Unsicherheiten, Lebensqualität und die Folgen fehlender Orientierung.
Aussagen einordnen
Studien, Leitlinien und offizielle Daten erklären Zusammenhänge und benennen zugleich die Grenzen der Aussagekraft.
Schützen, versorgen und verändern
Die Initiative prüft, wie eine frühere und verlässlichere kardiologische Mitbeobachtung bei Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen fachlich begründet und praktisch umgesetzt werden kann. Das ist ein Kampagnenziel und kein pauschaler Anspruch auf eine bestimmte Untersuchung.
Verstehen
Zusammenhänge verständlich erklären, Risiken einordnen und persönliche Sorgen von medizinischen Prognosen unterscheiden.
Schützen
Risiken früher wahrnehmen, Betroffene verständlich informieren und Lebensqualität mitdenken.
Versorgen
Hausärzte, Pneumologie und Kardiologie besser verbinden – auch in strukturschwachen Regionen.
Verändern
Erreichbare Maßnahmen mit Fachkreisen, Krankenkassen, Politik und Patientenorganisationen entwickeln.
Der Weg durch die Initiative
Die Website führt von der persönlichen Erfahrung über verständliche Fakten zu Schutz, Versorgung, Veränderung und Beteiligung.
Der Herz-Lungen-Tag 2027 wird von Bronchiektasen e.V. initiiert. Die Inhalte werden quellenbasiert, verständlich und schrittweise mit Partnern und Fachkreisen weiterentwickelt. Sie ersetzen keine persönliche medizinische Beratung.
Projektbeschreibung · Aktionstag 15. Oktober 2027 · Herz-Lungen-News · FAQ und Glossar · Quellen und Methodik
Quellen zu dieser Seite
Welche Aussage wird wodurch belegt?
- AWMF/DGP: S2k-Leitlinie Fachärztliche Diagnostik und Therapie der COPD, Version 5.0 (2026)
Bezug: krankheitsspezifische COPD-Diagnostik und -Versorgung. - AWMF/DGP: S2k-Leitlinie Management erwachsener Menschen mit Bronchiektasen-Erkrankung (2024)
Bezug: Krankheitslast und interprofessionelles Management bei Bronchiektasen. - Cardiovascular Risk in Patients with COPD: Systematic Review (2024)
Bezug: erhöhtes kardiovaskuläres Risiko bei COPD im Vergleich zu Kontrollgruppen; keine individuelle Prognose.
Stand der Quellenzuordnung: 15. August 2026. Die Quellen sind den jeweiligen Aussagen zugeordnet. Aussagegrenzen und die Trennung zwischen Leitlinie, Studie, Gesetz, Statistik und Kampagnenposition werden im Bezugstext benannt.