One Breath. One Heartbeat. – Logo des Nationalen Herz-Lungen-Tags

15. Oktober 2027 · Vorsorge sichtbar machen.

Herz und Lunge gemeinsam denken

Nationaler Herz-Lungen-Tag · Schutz, Versorgung und Lebensqualität

Projektbeschreibung

MITMACHEN · PROJEKTBESCHREIBUNG

Von der Patientenidee zur umsetzbaren Initiative

Seit Dezember 2025 entwickeln wir die Initiative gemeinsam mit Partnern. Die Awareness-Kampagne startet am 15. Oktober 2026. Der Herz-Lungen-Tag am 15. Oktober 2027 ist der erste große öffentliche Meilenstein.

Warum es diese Initiative gibt

Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen erleben ihre Versorgung häufig in einzelnen Zuständigkeiten: hier die Lunge, dort das Herz, dazwischen die hausärztliche Versorgung und oft lange Wege zu Fachärztinnen und Fachärzten. Gerade in strukturschwachen Regionen können fehlende Termine, weite Entfernungen und unklare Zuständigkeiten zusätzliche Hürden schaffen.

Der Nationale Herz-Lungen-Tag 2027 setzt bei dieser Alltagserfahrung an. Wir wollen verständlich zeigen, warum Herz und Lunge zusammen betrachtet werden müssen, welche Fragen Betroffene in ihrer Versorgung stellen können und an welchen Stellen Fachkreise, Krankenkassen, Politik und Gesellschaft gemeinsam Verbesserungen anstoßen können.

Dabei geht es nicht um eine pauschale Untersuchungsempfehlung für jeden Menschen. Es geht um die fachlich zu prüfende Frage, wie Herzrisiken bei chronischen Lungenerkrankungen frühzeitig, risikoadaptiert und verlässlich mitgedacht werden können.

Unser Realitätsprinzip

Wir wissen, dass wir die Welt nicht auf einmal ändern können. Deshalb setzen wir auf kleine, erreichbare und überprüfbare Schritte.

Visionen geben eine Richtung. Wirkung entsteht aber erst, wenn aus ihnen konkrete Maßnahmen werden, die zur Versorgungsrealität passen. Vorschläge müssen den Bedürfnissen der Betroffenen entsprechen, fachlich begründbar, praktisch umsetzbar und für das Gesundheitssystem nachvollziehbar sein.

Patientinnen und Patienten bringen Erfahrungen, Fragen und Ideen ein. Fachkreise helfen dabei, medizinische Zusammenhänge richtig einzuordnen. Krankenkassen, Politik und weitere Verantwortliche werden dort angesprochen, wo Regeln, Finanzierung oder Versorgungsstrukturen berührt sind. So sollen keine Träumereien entstehen, sondern tragfähige nächste Schritte.

Der Projektweg von 2025 bis 2027

Dezember 2025 · Ausgangspunkt

Aus Versorgungserfahrungen und Patientensicht entsteht die Idee einer eigenständigen Herz-Lungen-Initiative. Erste Ziele, Zielgruppen und mögliche Maßnahmen werden beschrieben.

2026 · Fachliche und organisatorische Vorbereitung

Quellen werden gesammelt und geprüft, die Website wird aufgebaut und erste Gespräche mit Fachkreisen und möglichen Partnern geführt. Rückmeldungen aus dieser Vorstufe helfen, Ziele und Maßnahmen realistischer zu gestalten. Eine formale Partnerschaft wird nur dort ausgewiesen, wo sie tatsächlich vereinbart ist.

15. Oktober 2026 · Start der Awareness- und Social-Media-Kampagne

Ein Jahr vor dem Aktionstag beginnt die öffentliche Kommunikationsphase. Patientengeschichten, verständliche Fakten, kurze Informationsformate und Dialogimpulse machen die Herz-Lungen-Verbindung schrittweise sichtbar.

Oktober 2026 bis Oktober 2027 · Beteiligung und Konkretisierung

Erfahrungen von Betroffenen, Quellenarbeit und fachlicher Dialog werden zusammengeführt. Daraus entstehen priorisierte Vorschläge für Versorgung, Aufklärung, Zusammenarbeit und politische Gespräche.

15. Oktober 2027 · Herz-Lungen-Tag

Der geplante Aktionstag bündelt Patientensicht, medizinisches Wissen, Prävention und gesundheitspolitischen Dialog. Er ist ein sichtbarer Meilenstein – nicht das Ende der Initiative.

2027 und darüber hinaus · Wirkung fortsetzen

Der Aktionstag ist der Anfang einer langfristigen Initiative. Maßnahmen, Quellenarbeit, Patientenerfahrungen und der Dialog mit Fachkreisen und Partnern werden weitergeführt, überprüft und schrittweise weiterentwickelt.

Maßnahmen, die wir Schritt für Schritt umsetzen

Die Maßnahmen werden nach Nutzen, Evidenz, Machbarkeit und Zuständigkeit geordnet. Nicht jede Idee wird sofort umgesetzt. Zuerst kommen die Schritte, die verständlich, verantwortbar und gemeinsam erreichbar sind.

Die Maßnahmen wachsen im gemeinsamen Dialog

Der Maßnahmenkatalog ist kein starres oder bereits abgeschlossenes Programm. Er wächst mit den Erfahrungen der Patientinnen und Patienten, mit Partnern und Kooperationen aus dem Gesundheitsbereich sowie mit fachlicher Unterstützung aus Pneumologie und Kardiologie.

Neue Ideen werden nicht automatisch zu Forderungen. Zuerst prüfen wir den Nutzen für Betroffene, die Quellenlage, die fachliche Einordnung, die praktische Umsetzbarkeit und die zuständigen Stellen. Danach wird entschieden, welcher Schritt kurzfristig erreichbar ist und welche Veränderungen mehr Zeit und weitere Partner benötigen.

Unsere ersten erreichbaren Entwicklungsziele

  • Sichtbarkeit: Die Verbindung zwischen chronischen Lungenerkrankungen und möglichen Herz-Kreislauf-Risiken wird verständlich und quellenbasiert sichtbar gemacht.
  • Wahrnehmung: Betroffene, Angehörige, Fachkreise, Krankenkassen und Politik erkennen das Thema als gemeinsame Versorgungsaufgabe.
  • Patientenverständnis: Menschen mit Lungenerkrankungen erhalten verständliche Informationen, können Zusammenhänge besser einordnen und wissen, welche Fragen sie im ärztlichen Gespräch stellen können.
  • Zusammenarbeit: Pneumologie, Kardiologie und hausärztliche Versorgung entwickeln den Dialog über realistische Schnittstellen und nächste Schritte weiter.

1. Wissen zugänglich machen

Eine quellenbasierte Website verbindet Patientengeschichten, einfache Sprache, medizinische Einordnung, Studien, Prävention und politische Hintergründe.

2. Aufmerksamkeit schaffen

Ab 15.10.2026 erscheinen Social-Media-Beiträge, Faktenkarten, kurze Erklärformate und Kampagnenimpulse. Aussagen werden vor Veröffentlichung geprüft.

3. Patientenstimmen einbeziehen

Freiwillige, geschützte oder anonymisierte Erfahrungen zeigen Sorgen, Versorgungshürden und konkrete Fragen. Sie werden nicht als medizinischer Beweis dargestellt.

4. Fachlichen Dialog organisieren

Hausärztliche Versorgung, Pneumologie, Kardiologie, Pflege, Wissenschaft und Fachgesellschaften sollen ihre Perspektiven einbringen und umsetzbare Schnittstellen benennen.

5. Betroffene handlungsfähig machen

Verständliche Fragen, Orientierungshilfen und Gesprächsanlässe unterstützen Betroffene dabei, Befunde zu verstehen und die eigene Versorgung aktiv mitzugestalten.

6. Versorgungshürden sichtbar machen

Erfahrungen zu Zuständigkeiten, Überweisungen, regionalen Unterschieden und fachärztlichem Zugang werden strukturiert beschrieben und mit verfügbaren Daten abgeglichen.

7. Verantwortliche gezielt ansprechen

Krankenkassen, Politik, Wissenschaft, Medien und weitere Akteure erhalten Informationen, die zu ihrem Aufgabenbereich passen – von Patientenschutz bis Versorgungssteuerung.

8. Wirkung prüfen und nachsteuern

Reichweite, Beteiligung, fachliche Rückmeldungen, neue Kontakte und die Umsetzung konkreter Schritte werden dokumentiert. Erkenntnisse fließen in die nächste Etappe ein.

Woran wir realistische Ziele erkennen

  • Das Ziel beschreibt ein konkretes Problem aus der Versorgung oder dem Alltag Betroffener.
  • Die medizinische oder gesundheitspolitische Begründung ist durch geeignete Quellen nachvollziehbar.
  • Es ist klar, wer den nächsten Schritt umsetzen oder entscheiden kann.
  • Patientennutzen, möglicher Aufwand und Folgen für das Gesundheitssystem werden gemeinsam betrachtet.
  • Der Fortschritt lässt sich beobachten, dokumentieren oder auswerten.
  • Offene Fragen und Grenzen werden transparent benannt.

Was bis zum 15. Oktober 2027 entstehen soll

Bis zum Aktionstag sollen eine verständliche Wissensplattform, geprüfte Kampagnenmaterialien, Patientengeschichten, ein fachlich diskutierbarer Maßnahmenkatalog und ein Netzwerk für den weiteren Dialog aufgebaut sein. Die Vorschläge sollen nach kurzfristig, mittelfristig und langfristig umsetzbaren Schritten geordnet werden. Wo Evidenz fehlt oder Zuständigkeiten unklar sind, wird dies als Arbeitsauftrag benannt.

Der Herz-Lungen-Tag 2027 ist damit der erste große öffentliche Meilenstein. Was sich bewährt, soll weitergeführt werden. Was nicht trägt, wird angepasst. Entscheidend ist nicht die Größe eines Versprechens, sondern eine nachweisbare Verbesserung für Betroffene.

Selbstverantwortung stärken – ohne Menschen allein zu lassen

Unser Auftrag ist es, Patientinnen und Patienten zu informieren und zu befähigen. Selbstverantwortung bedeutet nicht, dass Betroffene die Koordination eines komplexen Systems allein übernehmen müssen. Sie bedeutet, Fragen stellen, Informationen einordnen und Entscheidungen gemeinsam mit den behandelnden Fachkräften mitgestalten zu können.

Verantwortung und Transparenz

Initiator und Träger ist Bronchiektasen e.V.. Die Patientenperspektive bleibt Ausgangspunkt der Initiative. Fachliche Unterstützung, Kooperationen und Förderungen werden transparent dargestellt. Medizinische oder redaktionelle Aussagen dürfen nicht durch wirtschaftliche Interessen bestimmt werden.

Warum Bronchiektasen e.V. den Herz-Lungen-Tag ins Leben gerufen hat

Die Kampagne ersetzt keine ärztliche Untersuchung und gibt keine individuelle Diagnose oder Behandlungsempfehlung. Medizinische, statistische, rechtliche und gesundheitsökonomische Aussagen werden den jeweils passenden Quellen zugeordnet und vor ihrer öffentlichen Verwendung fachlich geprüft.

Quellen und Arbeitsgrundlage

Die Zeitangaben und Projektphasen beruhen auf der internen Projektdokumentation seit Dezember 2025. Für konkrete medizinische, statistische, rechtliche und gesundheitspolitische Aussagen wird das zentrale Quellenregister verwendet. Aussagen mit noch offener Prüfung werden nicht als gesicherte Erkenntnis veröffentlicht.

Zum Quellenregister des Herz-Lungen-Tags 2027