One Breath. One Heartbeat. – Logo des Nationalen Herz-Lungen-Tags

15. Oktober 2027 · Vorsorge sichtbar machen.

Herz und Lunge gemeinsam denken

Nationaler Herz-Lungen-Tag · Schutz, Versorgung und Lebensqualität

Herz-Lungen-News

SERVICE · HERZ-LUNGEN-NEWS

Aktuelle Meldungen mit Quelle und Einordnung

Neue Studien, Registerzahlen und gesundheitspolitische Entwicklungen werden kurz erklärt, mit der Originalquelle verknüpft und auf Bezugsgruppe und Aussagegrenze geprüft.

Aktuelle Meldungen

DGAI / Deutsches Reanimationsregister · Datenjahr 2024

370 Menschen. Jeden Tag. Alle vier Minuten.

Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) nennt für Deutschland rund 136.000 plötzliche Herz-Kreislauf-Stillstände außerhalb eines Krankenhauses pro Jahr – im Mittel etwa 370 pro Tag. In der DGAI-Pressemitteilung wird für rund 67.000 Fälle berichtet, dass der Rettungsdienst mit Wiederbelebungsmaßnahmen begann.

Der öffentliche Jahresbericht des Deutschen Reanimationsregisters formuliert die Hochrechnung vorsichtiger: bundesweit mindestens 54.000 durch den Rettungsdienst begonnene Reanimationen, bei möglicher Untererfassung. Diese Angaben dürfen deshalb nicht mit derselben Bezugsgröße gleichgesetzt werden.

  • Laienreanimation: 52,0 % im Gesamtdatensatz; 55,4 % in der Referenzgruppe.
  • Telefonisch angeleitete Reanimation: 37,3 % beziehungsweise 40,4 %.
  • Ort des Ereignisses im Gesamtdatensatz: 68,9 % zu Hause und 15,8 % im öffentlichen Raum.
  • 65,3 % der erfassten Betroffenen waren Männer; das mittlere Alter lag bei 69,4 Jahren.
  • 10,9 % wurden in der Referenzgruppe lebend aus dem Krankenhaus entlassen. Dieser Wert gilt nicht pauschal für alle geschätzten 136.000 Fälle.

Einordnung: Die Zahlen zeigen die Bedeutung schneller Hilfe und guter Notfallstrukturen. Sie sind Register- und Hochrechnungsdaten und keine individuelle Prognose.

Originalmeldung der DGAI · Öffentlicher Jahresbericht 2024 des Deutschen Reanimationsregisters

Welche Quellen nutzen wir?

  • RKI: Gesundheitsmonitoring, Epidemiologie, Krankheitslast und bevölkerungsbezogene Daten.
  • Paul-Ehrlich-Institut: Impfstoffe, biomedizinische Arzneimittel und Arzneimittelsicherheit.
  • DGAI und Deutsches Reanimationsregister: Reanimationsversorgung und außerklinischer Herz-Kreislauf-Stillstand.
  • Fachgesellschaften, Leitlinien und Register: medizinische Empfehlungen, Versorgung und Studienlage.
  • G-BA, IQWiG und Gesetzgebung: Versorgung, Nutzenbewertung, Prävention und gesundheitspolitischer Rahmen.

So ordnen wir Nachrichten ein

  1. Originalquelle und Veröffentlichungsdatum nennen.
  2. Die wichtigste Aussage in verständlicher Sprache erklären.
  3. Zahlen, Bezugsgruppen und Einschränkungen transparent machen.
  4. Fakt, Einordnung und Forderung der Initiative klar trennen.
  5. Vor einer Veröffentlichung medizinisch, rechtlich, technisch und redaktionell prüfen.

Stand: 15. August 2026. Meldungen ersetzen keine persönliche medizinische Beratung. Jede Meldung wird mit Originalquelle, Bezugsgröße und Aussagegrenzen veröffentlicht.

Für Presse und Medien

Pressebereich und Medienkontakt